PDT: Aktinische Keratose

PDT: Aktinische Keratose

Was ist eine Aktinische Keratose?
Eine Aktinische Keratose ist eine Veränderung der Oberhaut, die nach langjähriger Sonneneinwirkung auf die Haut entsteht. Unbehandelt kann sie sich zu Hautkrebs entwickeln. Sie tritt ab dem sechsten bis siebten Lebensjahrzehnt auf und äußert sich durch rötliche Flecken der Haut an Stellen aus, die viel der Sonne ausgesetzt sind: Kopfhaut, im Gesicht, Handrücken und Ohren.
Die Flecken können sich im Laufe der Zeit weißlich verfärben, sich ausbreiten und verhornen. An den Lippen können sich offene Stellen bilden.

Sie hat keine Begleiterscheinungen, wie Jucken oder Schmerz, wodurch sie oft erst sehr spät erkannt und behandelt wird.
Die Gefahr besteht darin, dass sich diese Erscheinung zu einem bösartigen Hautkrebs weiterentwickeln kann, der schwerer behandelbar ist.  

Außer zur Behandlung der weitverbreiteten aktinischen Keratose, kann die Behandlung genauso bei Morbus Bowen und flachen Basalzellkarzinomen angewendet werden, jedoch nicht für melanozytäre, pigmentierte oder bereits invasive Tumore.


Wie kann man eine aktinische Keratose, Morbus Bowen oder Basalzellkarzinome behandeln?
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten zur Entfernung dieser Hautveränderungen. Man kann sie herausoperieren, chemotherapieren, sie abtragen (Kürettage) oder mit der Kyrotherapie entfernen.
Jedoch bringen diese Behandlungsmöglichkeiten auch ihre Nebenwirkungen mit sich. Bei OP, Kürretage und Kyrotherapie kann es zu Narbenbildung kommen, was eher weniger wünschenswert ist, da es sich um kosmetisch empfindliche Bereiche meist im Gesicht oder am Kopf handelt. 
Die Chemotherapie kann zu Geschwürbildung führen.

Die PDT hingegen ist Narbenfrei. Meist reicht auch nur eine Behandlung, die zudem auch noch sehr einfach ist.

Was ist eine Photodynamische Therapie und wie funktioniert sie?
Die Photodynamische PDT (PDT) nutzt körpereigene, photosensible Stoffe, deren tumorselektive Anreicherung und ihre Fähigkeit bei Reaktion mit Licht Energie auf molekularen Sauerstoff der Zellen zu übertragen. Dadurch entstehen Sauerstoffradikale, die die Membranen der Zellinhalte oxidieren und dadurch zum Zelluntergang führen.
Die gesunden Zellen werden dabei verschont. 
Der Vorteil hierbei ist, dass auch betroffene Stellen, die nicht optisch erkennbar sind und zu einem Zurückkehren der Krankheit führen könnten, zerstört werden.

Bei der Behandlung wird eine Vorstufe (Aminolävulinsäure) dieses Lichtempfindlichen Stoffes (Protoporphyrin IX) als Creme auf die Haut aufgetragen, man lässt sie dann lichtgeschützt einwirken. Dabei wird die Vorstufe von erkrankten Zellen aufgenommen und aus ihnen wird Protoporphyrin IX hergestellt, welches dann in der Bestrahlung auf das Licht reagiert.

Dieses Verfahren wird als minimalinvasiv, also gering eingreifend, bezeichnet. Es ist sehr verträglich und schonend der gesunden Haut gegenüber. Die Bestrahlte Stelle sollte aber zwischen 24-48 Stunden vor Sonne geschützt und gekühlt werden. Bei der Bestrahlung können Schmerzen auftreten, die aber generell erträglich sind.

Zu starken Nebenwirkungen wie Nässen der Haut, Ödemen oder doch der ein oder anderen Narbe kommt es nur in Ausnahmefällen.
Die PDT steht der Wirkung anderer Methoden nicht nach und die Ergebnisse sind kosmetisch hervorragend.

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